Ein wunderschöner Tag im Westen, 7.11.2019

Am 7. November führte uns der Weg in Richtung weit nach Westen. Das Ziel hieß Wildstein/Skalná. Ein sehr romantischer Name verbunden mit einer sehr authentischen und aktiven Grundorganisation. Die Reise durchs mittelböhmische Hopfenland sollte eher Hoppelland heißen, weil die Straße dank der endlosen Autobahnarbeiten mehr einem Ackerboden glich und die Fahrt etwas länger dauerte als erwartet. Doch endlich waren wir in Karlsbad und danach auf einer sehr guten und neuen Autobahn an Franzensbad vorbei schnell am Ziel. Aber, wo waren wir eigentlich gelandet, in Deutschland oder Österreich? Die kleine Stadt mit dem romantischen Namen hatte alle Merkmale von einer der schönen deutschen Städte, wie neue Straßen mit breiten Gehsteigen, eine renovierte Kirche des Hl. Johannes der

Täufer, ein Burghotel mit Restaurant und Museum u.v.a. Nein, wir waren noch in Böhmen. Schön, wenn  das überall so wäre!

Schon bald nach unserer Ankunft nahmen wir Kontakt mit der Leiterin der Grundorganisation, Frau Sieglinde Teschauer auf, eine elegante Dame mit großer Erfahrung in der Minderheitenarbeit. Sie begleitete uns bis zum Restaurant Kirch und Kirch, wo in der gemütlichen Heimatstube schon die Mitglieder der Grundorganisation auf uns warteten und als Gast auch die Bürgermeisterin der Stadt, Frau Rita Skálová. Diese sympathische junge Dame mit deutschen Wurzeln und exzellentem Deutsch hat sich also für die wunderschöne Stadt verdient gemacht. Sie hat uns über ihre Pläne für die Zukunft der Stadt, zu dem auch der Bau einer neuen Schule für mehr als 200 Kinder gehört, in einer herzlichen Gesprächsrunde eingeweiht. Auch Frau Sieglinde berichtete in ihrem so schön klingenden heimischen Dialekt

über die Aktivitäten der Grundorganisation. Diese spielt im Leben der Stadt eine große Rolle, ist weithin bekannt und beteiligt sich an allen Veranstaltungen der Stadt. Der Jahreskalender ist damit völlig ausgefüllt. Gern hätten wir noch länger unter den lieben Wildsteinern verweilt, doch mussten wir noch am selben Tag weiter nach Graslitz zum Stammtisch der Grundorganisation. Wieder sind wir einer starken und lebensfähigen Grundorganisation begegnet, die auch in Zukunft noch viel für den Kulturverband leisten wird. Ihnen allen gilt unser Dank, besonders aber Frau Sieglinde und der Bürgermeisterin.

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